Deeskalationstraining | Selbsterfahrung | Beratung

Gerade in den Medien wird das Thema "Gewalt in der Pflege oder in der Betreuung" sehr einseitg dargestellt: Mitarbeiter üben Gewalt gegen Betreute aus. Jedoch ist Gewalt keine Einbahnstraße: Mehr als 6.000 Verletzungen, welche durch Gewalttätigkeiten am Arbeitsplatz verursacht wurden, verzeichnen die Gesetzlichen Unfallversicherungen (Berufsgenossenschaften und Unfallkassen) jährlich. Die Dunkelziffer von Gewalt im sozialen und pflegerischen Bereich ist jedoch weitaus höher.

Aggression ist ein alltägliches, aber kein unkalkulierbares Phänomen. Jeder, der Gewalt in der Betreuung von Personen möglichst gering halten will oder in Situationen mit aggressiven Verhaltensweisen deeskalierend eingreifen möchte, sollte genau wissen, was Aggression und Gewalt eigentlich ist, wo Ursachen liegen können, woran entstehende Gewalt zu erkennen ist, auf welchem Niveau sich die Aggressivität einer Person befindet und wie in dieser Situation angemessen gehandelt wird.

Viele gute Modelle gegen Gewalt zeigen, welche präventiven Maßnahmen zu treffen sind, um Situationen zu vermeiden, welche von Aggressionen gekennzeichnet sind. piag-B geht hier noch einen großen Schritt weiter: In den Seminaren des Deeskalationstrainings wird den Teilnehmern auch vermittelt, wie sie in eskalierten Situation physisch eingreifen können. Dieses ist zum einen notwendig, um die persönliche Sicherheit zu erhöhen und zum anderen, um gewalttätige Personen daran zu hindern, anderen einen Schaden zuzufügen

Das Modell piag-B bietet eine individuelle Seminargestaltung bspw. für psychiatrische Stationen, die stationäre Jugendhilfe, Wohnheime und Werkstätten für behinderte Menschen sowie für die Altenpflege. Die Seminare beinhalten theoretische sowie praktische Einheiten, wie bspw. physische Interventionsmöglichkeiten. Vorrangig soll der Teilnehmer sensibilisiert werden, entstehende Gewalt im Vorfeld zu erkennen, um frühzeitig intervenieren zu können.