Informationen zu Instant Aging
Die steigende Lebenserwartung verbunden mit der sinkenden Geburtenrate führt dazu, dass es in unserer Gesellschaft immer mehr ältere Menschen - zum großen Teil mit Hilfebedarf - geben wird. Bereits für das Jahr 2030 wird vom Statistischen Bundesamt (1) prognostiziert, dass Verhältnis von 100 Erwerbstätige zu 75 Rentner betragen wird - im Jahr 2010 betrug es 100 Erwerbstätige zu 47 Rentnern. Diese Veränderung der Altersstruktur, welche als demografischer Wandel bezeichnet wird, erfordert ein Umdenken in der Altenpflege: Nicht nur die steigende Anzahl betreuter Personen gilt es zu berücksichtigen, sondern auch die Tatsache, dass das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in der Pflege steigen wird. In keinem anderen Bereich zeigt sich ein Wandel der Anforderungen so deutlich, wie in der Altenpflege. Mitarbeiter dieser Arbeitsfelder sind ständig zur Überprüfung ihrer Fachkompetenz angehalten, auch um ein notwendiges Verständnis für ihre Klientel aufbringen zu können.
„Bevor du über einen Menschen urteilst, solltest du einen halben Mond in seinen Mokassins gegangen sein.“ So fordert ein indianisches Sprichwort zur Empathie und zum Verständnis für seine Mitmenschen auf. Ein Verständnis für Verhaltensweisen anderer ist sicherlich eine sehr wichtige Fähigkeit in Pflegeberufen.
(1) Quelle: Statistisches Bundesamt: Bevölkerung Deutschlands bis 2050, Stand 2006
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